Austausch in Castellón de la Plana

Im Folgenden berichten die beiden Schülerinnen Sarah Weber und Zeynep Suna über
die Kursfahrt des Spanischgrundkurses der Q2 im März 2026, die im Rahmen eines
Erasmus+-Projekts stattfand und von der Europäischen Union bezuschusst wurde.
Vom 19.03. bis zum 26.03. nahmen wir, der Spanischkurs der Q2, an einem Erasmus+
Austausch in Castellón de la Plana teil.
Dabei erlebten wir die Kultur Spaniens durch ein abwechslungsreiches Programm,
welches aus kulturellen sowie sportlichen Aktivitäten bestand.
Untergebracht waren wir in einer Jugendherberge (Albergue) in Benicàssim, die direkt
am Meer lag. Von unseren Zimmern aus hatten wir einen schönen Blick auf den Strand,
was besonders morgens beeindruckend war.
Am ersten Tag stand zunächst unsere Anreise im Mittelpunkt. Wir kamen gegen 14 Uhr in
unserer Unterkunft an, erhielten zuerst ein Mittagessen und bezogen dann unsere
Zimmer. Danach hatten wir etwas Freizeit, um uns mit der Umgebung vertraut zu
machen oder einfach zu entspannen. Abends gingen wir alle zusammen ins
Stadtzentrum, wo einige von uns zum ersten Mal Horchata, ein typisches spanisches
Getränk, probierten. Während es manchen sehr gut schmeckte, empfanden es andere
als etwas zu süß.
Am nächsten Tag besuchten wir zum ersten Mal unsere Partnerschule, das IES
Penyagolosa in Castellón. Zuerst hatten wir einen Unterrichtsblock über die Geschichte
Spaniens, danach besuchten wir einen spanischen Informatikkurs, in dem wir ein Spiel
erstellen sollten. Anschließend erledigten wir gemeinsam mit den spanischen
Austauschschülern einige Aufgaben. Danach unternahmen wir noch etwas mit ihnen in
Castellón und erkundeten die Stadt, bevor wir abends wieder zur Herberge
zurückfuhren.
Am darauffolgenden Tag erwartete uns ein Ausflug nach Valencia, den wir im Jardín del
Turia (Turia-Park) starteten. Dort sowie an weiteren Sehenswürdigkeiten hielten unsere
Mitschüler Präsentationen und gaben uns Einblicke in den historischen Hintergrund.
Anschließend durften wir Valencia eigenständig erkunden, darunter verschiedene
Stadtviertel, den Mercat Central, zahlreiche Geschäfte und die berühmte Ciutat de les
Arts. Dies verscha_te uns einen guten Eindruck der Stadt und der Lebensweise in einer
spanischen Großstadt, aber auch kulturell war es interessant, da kurz zuvor „Las Fallas“
in Valencia gefeiert worden waren und noch viele Skulpturen, traditionelle Kleidung und
Blumen zu sehen waren.
Der nächste Tag begann mit einer Fahrradtour nach Oropesa del Mar, einer kleinen
Küstenstadt, die 8 km von Benicàssim entfernt liegt. Die Strecke führte über einen
schönen Radweg entlang der Küste mit beeindruckendem Blick auf das Meer.
In Oropesa gab es zahlreiche kleine Stände mit Kleidung und Souvenirs sowie viele
Restaurants direkt am Strand. Dort verbrachten wir einige Zeit, aßen unser Almuerzo
(Mittagessen) und genossen die Atmosphäre sowie das schöne Wetter. Gegen 16 Uhr
kehrten wir zu unserer Unterkunft zurück, wo wir uns nach der Radtour ausruhen und
den Abend entspannt ausklingen lassen konnten.

Am nächsten Morgen stand ein weiterer Programmpunkt an: der Besuch der Universität
Jaume I. Dort trafen wir erneut auf spanische Studierende, mit denen wir ins Gespräch
kamen und uns über unser Leben austauschten. Anschließend stellte uns eine
Mitarbeiterin die verschiedenen Studiengänge und Fachbereiche vor, sodass wir einen
spannenden Einblick in das Universitätsleben bekamen. Nach diesem Vormittag
kehrten wir zunächst in die Albergue zurück, um uns etwas auszuruhen, denn um 16:00
Uhr begann unser Pádel-Kurs. Pádel ist eine in Spanien beliebte Sportart, die dem Tennis
ähnelt, jedoch auf einem kleineren Feld und mit anderen Schlägern gespielt wird.
Bereits um 17:30 Uhr war der Kurs beendet und wir hatten wieder etwas Freizeit.
Am darau_olgenden Tag ging es gemeinsam mit Schülern aus Französisch-Guyana nach
Peñíscola, einer kleinen Stadt an der spanischen Küste. Dort trafen wir außerdem auf
weitere Austauschgruppen aus Frankreich, Italien und Tschechien. Gemeinsam
besichtigten wir die Burg von Peñíscola, die hoch über der Stadt liegt. Nachdem wir eine
kleine Führung von unseren Mitschülern erhalten hatten, durften wir die Burg noch
einmal in Kleingruppen selbstständig erkunden. Dabei versuchten wir, uns in die
Geschichte des Ortes hineinzuversetzen und uns vorzustellen, wie das Leben dort
früher gewesen sein könnte. Die Burg verfügte außerdem über einen wunderschönen
Garten, in dem wir Zeit hatten, Fotos und Videos zu machen und den Ausblick auf das
Meer zu genießen. Danach bekamen wir Freizeit, um Peñíscola selbstständig zu
erkunden. Viele kauften Souvenirs oder gingen irgendwo essen. Nach dem langen Tag
ging es wieder zurück zur Albergue.
Am 25. besuchten wir ein letztes Mal unsere Partnerschule. Dort warteten bereits die
anderen Austauschgruppen auf uns. Diesmal bestand unsere Aufgabe darin, uns in
internationalen Gruppen zusammenzufinden und gemeinsam in Castellón verteilte
Rätsel zu lösen. Nachdem alle Gruppen ihre Aufgaben erfolgreich gemeistert hatten,
kehrten wir zur Schule zurück. Dort fand zum Abschluss eine feierliche Zeremonie statt.
Alle Teilnehmenden erhielten ein Zertifikat für ihre Teilnahme am Austausch. Schüler
aus den verschiedenen Ländern hielten kurze Beiträge, Lehrkräfte bedankten sich und
auch die Schulleitung richtete einige Worte an uns. Anschließend gab es ein großes
Bu_et, an dem wir uns bedienen konnten. Später fuhren wir zurück und hatten noch
etwas Freizeit. Am Abend ging es für unseren Spanischkurs gemeinsam in ein
Restaurant in Benicàssim, wo wir traditionelle Paella aßen. Dieses gemeinsame Essen
war ein schöner und unvergesslicher Abschluss unserer Zeit in Spanien.
Donnerstag, unser Abreisetag, kam dann doch schneller als erwartet. Um 8:30 Uhr
frühstückten wir ein letztes Mal in der Albergue und bekamen zusätzlich Lunchpakete
für den Flughafen. Bereits um 9:10 Uhr machten wir uns auf den Weg dorthin. Nach dem
Flug und der sicheren Landung in Deutschland brachte uns der Bus zurück nach Wald-
Michelbach.
Damit endet unsere Spanienreise der Q2 – eine unvergessliche Fahrt, die viele
Erinnerungen, neue Erfahrungen sowie neue Begegnungen geschaffen hat!

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